Heute auf der Rebcam- das "Foltern" der Reben

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“ga Foltru”

Das Hauptauge hat ausgetrieben und die ersten kleinen Blätter werden sichtbar.  Ein zu dieser Jahreszeit jederzeit möglicher Frost kann die jungen Triebe gefrieren lassen. Mutter Natur hat hier vorgesorgt und hat zu jedem Hauptauge noch zwei Nebenaugen platziert. Auch diese Augen treiben bei schönem Wetter aus.

Beim Auserlesen, im Wallis “ga foltru “ genannt, werden die stärksten und schönsten Triebe belassen und alle anderen entfernt. Die jungen Triebe erhalten so mehr Kraft und wachsen um so schneller.

Die Tärbina wächst auf ca. 1100m ü. M. Die Triebe sind deshalb noch klein, wachsen aber bei dem schönen Wetter jeden Tag. Wir werden die Tärbina kommende Woche foltern.

 

Posted on June 2, 2019 .