Heute auf der Rebcam- Homogenität des Traubengutes

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Das Ziel: Durch und durch reife Beeren

In Jahren mit langer Blüte kann es zu sehr unterschiedlichen Reifezuständen innerhalb der Trauben kommen. Der Unterschied innerhalb der Traube kann dabei bis zu 25° Oechsle ausmachen. Generell gilt, dass die Traubenspitzen und die Schultern später reif werden. Es empfielt sich daher, dass bei stark geschulterten Traubensorten, z.B Merlot, bereits beim Farbumschlag die Schultern und die Spitzen abgeschnitten werden.
Inhomogenes Traubengut ist schlecht für den Wein. Unreife Beeren mit wenig Zucker, dazu unreife grüne Gerbstoffe mit verminderter Aromaausprägung und wenig Farbstoffen sind schlechte Voraussetzungen um einen Qualitätswein zu vinifizieren.
Es ist daher sehr wichtig, dass die Trauben am Fruchtholz frei hangen können. Der warme Föhnwind im Herbst erreicht so alle Beeren und hilft mit,  die Homogenität des Traubengutes zu steigern.

 

Posted on August 26, 2018 .