Heute auf der Rebcam- Pflanzenschutz im Weinbau

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Der Wein wird in den Reben gemacht. Die Voraussetzung ist die Gesundheit der Pflanzen. 

Die Trauben reifen heran. Der grösste Teil der in den Blättern gebildeten Assimilate wandert nun  über den Blattstiel, durch das Fruchtholz hinunter in die Trauben. Es ist daher wichtig, dass  vor allem die jungen Blätter der oberen Geiztriebe von Pilzkrankheiten geschützt werden. Chemische aber auch biologische Spritzmittel helfen uns, die Reben vom grössten Widersacher, dem falschen Mehltau, (eine Pilzerkrankung der Blätter) zu schützen. 
Um die Gesundheit der Reben und Trauben zu gewährleisten, braucht es aber verschiedene Pflanzenschutzmassnahmen. Die Natürlichste ist sicherlich die Begrünung der Terrassen. Hier helfen uns Nützlinge, die Schädlinge auf biologische Art zu regulieren. Gegen Vögel und Wildtiere hilft dies aber nicht.

Massnahmen wie die Wahl des Standortes, die Sorten und Klonenwahl, die Ernährung der Pflanzen aber auch gezielte Laubarbeiten helfen, vorbeugend die Pflanzen zu schützen.
Der Pflanzenschutz ist sehr vielfältig und daher auch aufwendig.

Die Tärbina wächst in den obersten Parzellen des höchsten Weinbergs von Europa auf ca. 1150m ü.M. Wir werden die  Trauben in nächster Zeit gegen Vögel schützen. Wenn wir dies nicht tun, war unsere ganze Arbeit des Sommers nicht für die Katz aber für die Vögel.

 

Posted on August 12, 2018 .