Die Tärbina erwacht aus dem Winterschlaf

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Zwischen Juni und September bildet sich die Winterknospe und damit die Grundlage des Triebes für das folgende Jahr. Jede Winterknospe besteht aus einem Hauptauge und zwei Nebenaugen. In diesen Augen sind alle Zellen des neuen Triebes enthalten. Die Fruchtbarkeit sowie die Anzahl der Blühten eines Auges werden also bereits im Vorjahr gebildet..
Das Hauptauge hat ausgetrieben und die ersten kleinen Blätter werden sichtbar.  Ein zu dieser Jahreszeit jederzeit möglicher Frost kann die jungen Triebe gefrieren lassen. Mutter Natur hat hier vorgesorgt und hat zu jedem Hauptauge noch zwei Nebenaugen platziert. Fällt der Haupttrieb aus, kann also immer noch ein Nebentrieb die Aufgabe übernehmen. Wird es aber so kalt wie im Frühjahr 2017, so fallen auch die Nebentriebe weg und der Ertrag ist gleich Null.
Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr ohne grössere Schäden den 15. Mai und somit die Eisheiligen  überstehen.

Posted on May 11, 2018 .